Ein echtes Mountainbike ist ein reines Sportrad für das Gelände und darf in der Stadt ohne Anpassungsmaßnahmen nicht benutzt werden. Es verfügt weder über die vorgeschriebene Beleuchtung noch über Schutzbleche oder einen Gepäckträger. Das Mountainbike darf daher im öffentlichen Straßenverkehr theoretisch nicht benutzt werden. Natürlich kann man ein Mountainbike entsprechend aufrüsten oder im Fachgeschäft gleich in der verkehrstauglichen Version erwerben.

Auf den ersten Blick kann ein Laie ein Mountainbike leicht mit einem Cross-Trekkingbike verwechseln. Das Cross-Trekkingbike ist jedoch bei weitem nicht so robust wie das Mountainbike, weil es ein All-Terrain-Bike und kein reines Geländefahrrad ist. Mit dem Mountainbike geht der Fahrspaß erst dann richtig los, wenn andere Fahrräder schon längst geschoben werden müssen, weil es für sie kein Vorwärtskommen mehr gibt. Die Reifen von einem Mountainbike sind mit 26 Zoll etwas kleiner und entsprechend wendiger als die Räder der Crossbikes mit ihren 28 Zoll. Des Weiteren verfügen die sehr breiten Reifen des Mountainbikes über ein grobstolliges Profil. Sei bieten daher auch in schwierigem Gelände bei anspruchsvollen Downhill-Fahrten optimalen Fahrkomfort.

Beim Kauf des Mountainbikes sollte unbedingt auf die Gangschaltung geachtet werden. Wer in der Stadt fährt, braucht nicht unbedingt 27 Gänge. Bei Querfeldeintouren mit einem Mountainbike sieht die Sache anders aus und ein Fahrrad mit zu wenigen Gängen kann einem den Fahrspaß schnell verleiden. Wer mit seinem Mountainbike wirklich sportlich aktiv werden will, sollte auf eine Kettenschaltung achten, auch wenn diese wartungsintensiver und teilweise störanfälliger ist. Zwar ist die Nabenschaltung bequemer und pflegeleichter, jedoch bieten viele Nabenschaltungen weniger Gänge an, als die Kettenschaltung und selbst die teuerste Nabenschaltung mit 14 Gängen ist immer noch nicht ausreichend, wenn man bergauf im Gelände unterwegs ist.