Die Bezeichnung Cross-Trekkingbikes kann beim Laien leicht zu Verwirrungen führen, im Fachhandel gibt es dafür nämlich gleich mehrere Synonyme. Wahlweise sind sie als Crossbikes, Trekkingbikes, All-Terrain-Bikes oder Cross-Trekkingbikes erhältlich. In einigen Fällen werden die Trekkingbikes und die Crossbikes jedoch auch separat geführt. Der Unterschied besteht meist nur darin, dass sich die Räder in Teilen der Ausstattung leicht voneinander unterscheiden. So kann das eine Cross-Trekkingbike mitunter vom Aussehen her einen Tick sportlicher getrimmt sein als das andere Trekkingbike. Es ist weder mit einer Beleuchtung noch mit einem Gepäckträger oder Schutzblechen ausgestattet. Ein Cross-Trekkingbike mit dieser Ausstattung ist im öffentlichen Straßenverkehr nicht zugelassen.

Generell ist das Trekkingbike als Universalrad konzipiert worden. Von der Bauart bewegt sich das Trekkingbike zwischen einem Rennrad und einem Mountainbike. Die Räder der Trekkingbikes messen meist 28 Zoll und sind deutlich breiter als die Räder eines Rennrades, jedoch deutlich schmaler als die Räder von einem Mountainbike. Als echtes Universalrad soll das Trekkingbike in der Stadt ebenso bequem eingesetzt werden können wie ein Cityrad und auch für Geländetouren tauglich sein. Daher ist es vom Äußeren her deutlich an das Mountainbike angelehnt. Der robuste Anschein, den viele Trekkingbikes erwecken, täuscht jedoch oft. In wirklich unwegsamem Gelände sind die Trekkingbikes oft überfordert. Je rutschiger und unebener der Untergrund wird, desto schwieriger wird es, mit dem Rad voranzukommen. Der Grund für den getrübten Fahrspaß liegt darin, dass die Reifen bei einem Trekkingbike schmaler sind als bei einem Mountainbike und über deutlich weniger Profil verfügen. Wer ein Bike sucht, mit dem er in der Freizeit waghalsige Geländefahrten unternehmen kann, der sollte sich lieber ein reines Mountainbike zulegen.

Wer allerdings ein robustes All-Terrain-Bike sucht, der trifft mit dem Cross-Trekkingbike eine gute Wahl. Es ist robust genug, um Lasten transportieren zu können. Der Kindersitz für die Kleinen kann ebenso gut montiert werden wie der Fahrradanhänger. In der Stadt bietet das Cross-Trekkingbike auf Kopfsteinpflaster und beim Überqueren von Bordsteinen einen guten Fahrkomfort und auch für längere Fahrradtouren ist es gut geeignet. Gerade hier liegt der Vorteil der Cross-Trekkingbikes: sowohl in der Stadt als auch in leicht befahrbarem Gelände können sie ohne weiteres benutzt werden. Ein Trekkingbike sollte beim Kauf auf Herz und Nieren überprüft werden und auch eine Probefahrt ist auf jeden Fall anzuraten. Wer auf eine gute Qualität Wert legt, sollte nicht auf das erstbeste Trekkingbike vom Discounter oder vom Baumarkt zurückgreifen.